Formel 1

Viel Spaß an der Simulatorarbeit - Buemi bleibt Red-Bull-Testfahrer

Sebastien Buemi bleibt auch über 2014 hinaus Testfahrer bei Red Bull. Das bestätigte Red Bull am Dienstag.
von Marion Rott & Kerstin Hasenbichler

Motorsport-Magazin.com - Sebastien Buemi wird Testfahrer bei Red Bull bleiben. Das bestätigte der Schweizer am Sonntag. Buemi war von 2009 bis 2011 Stammfahrer der Scuderia Toro Rosso. Seit der Saison 2012 ist er als Test- und Simulator-Fahrer bei Red Bull unter Vertrag und wird dies mindestens bis 2016 bleiben. "Mir macht auch die Arbeit im Simulator Spaß. Deshalb habe ich jetzt wieder für zwei Jahre unterschrieben", sagte er dem Blick.

Update: Am Dienstag folgte die offizielle Bestätigung seitens Red Bull. "Wir sind sehr froh, dass Sebastien weiterhin als unser Reservefahrer fungieren wird. Er steht seit vielen Jahren dem Team sehr nah, uns verbindet eine tolle Arbeitsbeziehung. Seine Erfahrung hat sich über die Jahre hinweg als äußerst wertvoll herausgestellt. Es freut uns einen weiteren Weltmeister im Team zu haben", sagte Teamchef Christian Horner.

Sebastien Buemi ist seit dieser Saison Weltmeister - Foto: FIA

Ein oder zwei Jahre?

Während Buemi gegenüber dem Blick meinte, dass er für zwei weitere Jahre utnerschrieben hat, ist in der offiziellen Presseaussendung nur von einem Jahr die Rede. Und auch Buemi selbst spricht nur mehr von 2015. "Ich freue mich sehr ein weiteres Jahr für Red Bull Racing zu arbeiten. Das Team ist wie eine Familie für mich geworden, uns verbindet eine berufliche und private Verbindung. Ich freue mich dem Team bei der Entwicklung des RB11 zu helfen. Es wird sicherlich eine aufregende Saison und ich freue mich ein Teil davon zu sein", so Buemi.

Nur als Reservepilot zu fungieren, ist dem 26-Jährigen zu wenig. In der abgelaufenen Saison feierte der Schweizer zusammen Anthony Davidson zum ersten Mal den Weltmeistertitel in der WEC. Über den Winter startet Buemi zudem in der neu geschaffenen Formel E. Erst vor kurzem feierte er dort seinen ersten Sieg in Punta del Este. Auch in dieser Serie stehen seine Titelchancen gut. Nach drei Rennen liegt der Schweizer auf dem zweiten Platz der Gesamtwertung. Sechs Rennen stehen noch aus.


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