Es ist noch nicht lange her, da erklärte Jenson Button, dass er im "richtigen Auto" Weltmeister werden könne. Und auch wenige Tage vor dem Jahreswechsel zeigt sich der Brite unverändert selbstbewusst und zuversichtlich.

"Ich fühle mich vor dem Jahreswechsel so zuversichtlich, dass manche Leute vielleicht sagen werden, dass ich zu zuversichtlich bin, aber ich bin im richtigen Auto, ich glaube, dass wir um den WM-Titel kämpfen können."

Noch vor einigen Monaten sah Jenson dies allerdings anders. Denn damals wollte er noch weg von British American Racing und sah er nur ein Auto als das richtige an: Einen weiß-blauen BMW-Williams, welcher ihm laut seiner damaligen Aussagen bessere Chancen auf einen Titelgewinn bieten würde als die Mannschaft aus Brackley.

Aber die CRB-Entscheidung und die nachfolgende Machtübernahme von Honda bewirkten so einiges. Auch bei Button: "Ich sage nicht, dass wir Weltmeister werden, aber wir haben alles dazu", verriet er unseren Kollegen von Autosport. "Es ist einfach nur eine Sache dessen, ob wir uns im Vergleich zu dieser Saison genügend gesteigert haben."

Der Abgang von Teamboss David Richards spielt für Button dabei keine nachteilige Rolle. "Es hängt nicht alles von nur einer Person ab", betont Jenson den Teamanteil an den Erfolgen von 2004. "David war hilfreich, aber dass sind auch viele andere Leute im Team, besonders die Ingenieure. In diesem Jahr hatte ich einen großartigen Ingenieur an meinem Auto – ich kenne Craig Wilson schon aus meiner Zeit bei Williams, als er mit Ralf zusammen gearbeitet hat."