Formel 1

Rosberg bleibt überlegen - 3. Training: Viel Schrott in Monaco

Nico Rosberg war auch im 3. Freien Training in Monaco nicht zu bremsen. Massa, Grosjean und Sutil fabrizierten Karbonschrott.
von Stephan Heublein

Motorsport-Magazin.com - Viel Action am Samstagvormittag in Monaco: Drei Fahrer zerlegten ihre Autos im Leitplankendschungel des Fürstentums. Die Bestzeit sicherte sich, wie am Donnerstag, Mercedes-Pilot Nico Rosberg.

Der Abbruch: Nach einer guten halben Stunde musste das Freie Training wegen eines Unfalls von Felipe Massa unterbrochen werden. Der Ferrari-Pilot schlug am Ende der Start-/Zielgeraden erst links in der Leitplanke ein und rauschte dann geradeaus in Sainte Devote in die nächste Leitplanke. Massa blieb unverletzt, seinen Mechanikern steht bis zum Qualifying allerdings viel Arbeit ins Haus. Unfallursache könnte ein technischer Defekt gewesen sein.

Die Zwischenfälle: Kaum war das Training wieder aufgenommen, küsste Adrian Sutil in seinem Force India die Leitplanke, als ihm den Berg hinauf das Heck ausbrach. Auch Romain Grosjean entwickelt in diesem Jahr eine recht große Zuneigung zu den Leitplanken. Bereits am Donnerstag landete er in Sainte Devote in der Mauer. Am Samstag schrammte er erneut an der Streckenbegrenzung entlang, beschädigte sich dabei die Felge und handelte sich so einen Reifenschaden ein. Kurz vor Trainingsende brach ihm in der ersten Kurve das Heck aus und er spielte zwischen den Leitplanken Ping Pong.

Die Platzierungen: Bestzeit für Nico Rosberg. Grosjean war trotz seines Unfalls Zweitschnellster vor Sebastian Vettel, Fernando Alonso und Lewis Hamilton. Kimi Räikkönen rundete die Top-6 ab.

Die Analyse: Fest steht: Ferrari hat nach dem Unfall von Massa viel Arbeit vor sich. Einmal bei der Ursachenforschung und dann natürlich auch bei der Reparatur des Autos. Sportlich zeigte Nico Rosberg erneut die starke Form von Mercedes auf einer schnellen Runde. Der Deutsche berührte eingangs des Tunnels leicht die Leitplanke, war aber dennoch sechs Zehntel schneller als Romain Grosjean. Die Topteams Mercedes, Lotus, Red Bull und Alonso trennte eine Sekunde.


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