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Formel 1 / Interview

Dankbar für jede freie Stunde - Sebastian Vettel

Sebastian Vettel im Stress: Kurz nach dem Indien-Sieg geht der Blick in Richtung Abu Dhabi. Für ein Gespräch mit Motorsport-Magazin.com nahm er sich aber Zeit.
von Karin Sturm

Motorsport-Magazin.com - Sebastian, sind Red Bull und du derzeit in der Form eures Lebens?
Sebastian Vettel: Wir haben auch schon andere Zeiten erlebt und wissen, wie schnell sich etwas ändern kann. Deshalb genießen wir das einerseits umso mehr, andererseits weiß man, wie schnell sich alles verändern kann. In diesem Jahr ging es drunter und drüber: Mal lief es gut, dann wieder nicht. Im Moment läuft es gut bei uns, aber das kommt nicht von ungefähr. Dahinter steckt viel harte Arbeit und das Geheimnis ist, genau diesen Punkt in den kommenden Rennen nicht zu vergessen.

Dein Sieg sah wieder einmal locker und leicht aus. Ist das wirklich so?
Sebastian Vettel: Von außen sah es vielleicht locker aus, aber wie gesagt: Dahinter steckt viel harte Arbeit jedes Einzelnen. Es braucht unheimlich viel Zeit, bis sich alle Abläufe einspielen. Jetzt ist aber weder Zeit, zurück noch voraus zu schauen. Wir sehen jeden Schritt für sich und konzentrieren uns auf den Moment.

Von außen sah es vielleicht locker aus, aber wie gesagt: Dahinter steckt viel harte Arbeit jedes Einzelnen.
Sebastian Vettel

Die Inder lieben dich, während der Pressekonferenz gab es sogar Applaus aus dem Publikum...
Sebastian Vettel: Für jeden, der noch nicht hier war, ist es schwierig zu verstehen: zum einen die kulturellen Unterschiede und zum anderen die Umstände, unter denen die Leute teilweise leben. Trotzdem sind die Menschen glücklich, während bei uns die Erwartungen sehr hoch sind und deshalb auch enttäuscht werden können. In dieser Hinsicht ist Indien auf jeden Fall eine Reise wert.

Reist du sofort nach Abu Dhabi oder bleibst du noch etwas hier?
Sebastian Vettel: Es gibt ein bisschen Zeitunterschied zwischen beiden Ländern und wir haben noch eine lange Reise vor uns. Da versucht man, sich seine Zeit so gut wie möglich einzuteilen und jede freie Stunde - auch was die Zeitumstellung angeht - hilft natürlich im Hinblick auf die anstehenden Rennen.


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