Mit 45 Punkten führt Lewis Hamilton die Fahrerwertung vor Teamkollege Jenson Button an. Auch in der Konstrukteurs-WM liegt McLaren vorne. "Das war heute ein großartiges Rennen. Unser Team konnte wieder auf das Podest fahren und gute Punkte holen. Ich habe ja gestern schon gesagt, dass es uns wichtig ist im Rennen nach vorne zu kommen, das haben wir geschafft", freute sich Hamilton.

Ohne die Strafversetzung für den Getriebewechsel hätte die Geschichte auch völlig anders ausgehen können. Statt aus der ersten Startreihe musste der Brite von Position sieben ins Rennen gehen. "Wenn ich von P2 gestartet wäre, dann wäre das Ergebnis vermutlich besser ausgefallen. Ganz sicher wäre das Rennen für mich leichter gewesen. Die Zweikämpfe haben schon Spaß gemacht, aber nach den Boxenstopps sind wir stets im Verkehr festgesteckt. Das hat uns Zeit gekostet, denn es war heute unglaublich hart zu überholen", verriet Hamilton.

Gegen Ende des Rennens, als er in einem Zug von acht Autos steckte, musste er speziell auf die Reifen aufpassen. "Das war sehr schwierig, weil man nach vorne angreifen musste und nach hinten verteidigen. Für die Fans war das natürlich toll, weil wir ihnen ein spannendes Rennen geboten haben, aber aus Fahrersicht war es echt hart", erklärte der Brite. Mit dem Podestplatz zeigte sich der McLaren-Pilot zufrieden, positiv stimmte ihn aber noch mehr die eigene Konstanz.

"Ich bin viel konstanter als 2011, was in Hinblick auf die WM wichtig ist. Ich hoffe, dass ich das fortsetzen kann, aber wichtig ist, dass wir weiterhin pushen muss. Die anderen ruhen sich nicht aus - Ferrari sah zu manchen Zeitpunkten des Rennens sehr gut aus, auch Sauber und Red Bull", so Hamilton. Den größten Schritt hat für ihn allerdings Mercedes gemacht. "Im Qualifying waren sie schneller als wir. Ich denke, dass wir im Rennen auf einem Level waren, aber das ist schwer zu sagen. Hoffentlich werden wir es in Bahrain genau wissen", sagte Hamilton.