In China startet Fernando Alonso von Position neun ins Rennen und zeigte sich angesichts der Situation bei Ferrari mit dem Ergebnis zufrieden. "Q3 war das Ziel, ich bin happy", erklärte er. Allerdings betrug der Rückstand auf die Pole Position von Nico Rosberg 1,5 Sekunden. Kein Wunder, dass Alonso aktuell keine Gedanken an den Titelgewinn verschwendet. Ihm ist bewusst, dass Ferrari das Auto speziell auf Aerodynamik-Seite drastisch verbessern muss, ehe man an die WM denken kann.
"Momentan sehen wir uns ein Rennen nach dem anderen an. Ferrari hat jedes Jahr das Ziel die WM zu gewinnen, das liegt an der Geschichte des Teams und ihrer Leidenschaft für das Rennfahren. Aber wir sind nicht blöd - wir wissen, dass wir zurückliegen und hart am Auto arbeiten müssen", sagte der Spanier. Dass man die Probleme kennt, stimmt Ferrari zuversichtlich, dass man den aktuellen Rückstand von einer Sekunde auf die Spitze aufholen kann.
"Wenn wir einige Dinge, die momentan nicht funktionieren, an die richtige Stelle setzen, dann könnten wir sehr viel Zeit gut machen. Das hat jetzt Priorität. Wenn wir dann mit dem Auto zufrieden sind, können wir einen Blick auf die WM werfen", erklärte Alonso. In China habe man an Vettel sehen können, was passiert, wenn nicht alles richtig läuft. Der Red Bull-Pilot schied erstmals seit Brasilien 2009 in Q2 aus. "Red Bull ist nicht mehr eine Sekunde vor allen anderen, deshalb sind die Qualifyings und Rennen für sie härter geworden", meinte der Ferrari-Pilot.
"Man muss stets perfekt sein. Wenn irgendwas nicht richtig funktioniert, dann ist man angesichts der engen Rundenzeiten sehr schnell weg. Das scheint heute Red Bull passiert zu sein", fuhr er fort. Weniger überraschend ist für Alonso die Pace von Sauber. "Sauber war eines der schnellsten Teams bei den Wintertests. Sie waren in Australien schnell und hätten den Sieg in Malaysia durchaus verdient", so Alonso.



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