Mark Webber schaffte in China als einziger Red-Bull-Pilot den Sprung in Q3 und wird am Sonntag - dank der Strafversetzung von Lewis Hamilton - aus der sechsten Position ins Rennen gehen. Ein Ergebnis, das um zwölf Startplätze besser ist als sein Abschneiden 2011. Doch zufrieden war der Australier dennoch nicht. "Es ist frustrierend", machte er daher keine Umschweife.
"Meine Runde in Q2 war nicht schlecht, aber ich bekam in Q3 keine Runde zusammen, wie ich es wollte", gestand Webber ein. Insgesamt sei es sehr schwer gewesen, eine vernünftige Runde auf den weichen Reifen zu fahren, doch eine Reihe weiter vorne hatte er sich dennoch ausgerechnet. "Aber vielleicht habe ich in Q3 versucht, ein bisschen zu viel aus dem Auto zu quetschen."
Trotz Startreihe drei ist für den Australier aber noch nicht aller Tage Abend. "Wir wissen, dass wir ein gutes Auto haben, daher wird es interessant zu sehen, wie es sich morgen entfaltet", zeigte sich Webber vorsichtig optimistisch.
Teamchef Christian Horner war mit seinem Piloten einer Meinung. "Es war letztendlich ein enttäuschendes Qualifying", so der Brite. Denn auf den harten Reifen hätte der RB8 sehr schnell ausgesehen. "Mark führte die Q2-Zeitentabelle an, aber konnte die Runde in Q3 unglücklicherweise nicht wiederholen." Der Teamchef gab auch offen zu, dass man mit einem derartigen Ergebnis nicht gerechnet hatte.

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