Felipe Massa musste eingestehen, dass es ihm im zweiten Rennen hintereinander gegenüber seinem Teamkollegen Fernando Alonso an Speed fehlte. Dafür, dass er aber am Ende nur auf Platz 15 landete, machte er vor allem einen Strategiefehler verantwortlich. "Es war mit dem vielen Regen ein sehr schwieriges Rennen. Ich hatte einen guten Start und war Achter als die rote Flagge kam. Beim Re-Start war ich mitten im Gewühl und habe ein paar Plätze verloren. Ich habe dann wieder ziemliche Probleme mit dem Reifenabbau bekommen", erklärte Massa.

Auch andere Piloten hätten Probleme mit den Reifen gehabt. "Rosberg vor mir ging es zum 'Beispiel genauso. Er ist reingefahren um zu wechseln und ich habe darüber nachgedacht, was wohl das Beste wäre, weil die Strecke zwar abtrocknete, aber doch noch feucht war", sagte der Ferrari-Pilot. Er entschloss sich in der nächsten Runde auch zum Reifenwechsel, holte sich noch einen Satz Intermediates ab, aber das war falsch. "Weil mein Reifen zu dem Zeitpunkt schon schwierig zu fahren war, habe ich mich von Rosberg quasi dazu verleiten lassen, aber das hat mich am Ende viel Boden gekostet, weil ich dann nachher nochmal auf die Slicks wechseln musste", so Massa.

Für die Leistung seines Teamkollegen hatte er viel Respekt übrig: "Fernando ist ein spektakuläres Rennen gefahren. Ich habe es noch nicht gesehen, aber es muss so gewesen sein. Ich freue mich für ihn und das Team, aber das Wichtigste ist, dass wir das Auto verbessern. Logisch, dass ich nicht glücklich mit mir selbst bin, weil ich das Rennen nicht dort beendet habe, wo ich es mir gewünscht hätte. Aber das war heute auch ein besonderes Rennen. Ich glaube nicht, dass das unter normalen Umständen möglich gewesen wäre. Er hat alle Variablen ausgenutzt und dadurch ein tolles Resultat erzielt", so Massa.