Fernando Alonso erlebte einen arbeitsreichen Freitag. Um sich optimal auf den Malaysia-GP vorzubereiten, hatte ein Ferrari ein vollgepacktes Programm, das es abzuspulen galt. Insgesamt spulten beide Piloten 94 Runden ab, wobei lediglich Alonso seine Zeit steigern konnte. Nach der ersten Session lag er auf Rang 15, nach der zweiten Session auf P6.
"Heute Morgen haben wir verschiedene Aerodynamik-Konfigurationen verglichen. Es war wie ein Puzzle, das man zusammenfügt. Am Nachmittag spulten wir unser normales Freitagsprogramm ab", erzählte Alonso. Der Spanier konzentrierte sich in der zweiten Session vor allem auf die Reifen. "Zu diesem Zeitpunkt würde ich sagen, dass sich der harte als auch der medium Reifen ähnlich gut verhält. Zu Beginn sind beide wirklich gut, danach bauen sie ab", erklärte der Ferrari-Pilot.
Von Problemen blieb Ferrari im Freien Training verschont. "Jetzt können wir die Vielzahl an Daten studieren, um unsere beiden Autos für das Qualifying und Rennen bestmöglich vorzubereiten", meinte Pat Fry. Obwohl die Autos ident zu Melbourne sind, zeigte er sich zuversichtlich, dass Ferrari in Malaysia besser aussehen könnte. "Wir haben keine speziellen Balance-Probleme und auch die Longrun-Pace scheint nicht so schlecht zu sein. Wir haben sicherlich noch viel zu tun, aber Fernando scheint mit dem Wagen besser klarzukommen als Felipe", sagte Fry.
Als Ziel hat sich Ferrari gesetzt mit beiden Autos ins Q3 zu kommen. "Wir wissen, dass es mit unserem aktuellen Potenzial nicht einfach wird, aber wir werden unser Bestes geben", erklärte Fry. Mögliche Wetterkapriolen könnten Ferrari helfen. "Wir wissen, dass hier jederzeit Regen einsetzen kann, weshalb wir für alle Eventualitäten gerüstet sein müssen", betonte Alonso.



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