Sergio Perez sprach trotz eines defekten Getriebeölfilters an seinem Sauber von einem positiven zweiten Testtag in Jerez. Das Programm konnte nach diesem Problem nicht komplett absolviert werden, dennoch freute sich der Mexikaner über die ersten Eindrücke. "Ich denke, wir gehen mit der Entwicklung in die richtige Richtung", schilderte Perez.
Allerdings sei der C31 ein neues Auto und auch die Reifen würden sich anders verhalten. "Es ist natürlich ein anderes Auto und andere Reifen, daher ist es wichtig, in dieser Beziehung so viele Informationen wie möglich zu bekommen", äußerte sich der 23-Jährige, der Unterschiede erkannte. "Die Reifen sind natürlich anders und es gibt mehr Über- und Untersteuern. Das Gefühl ist komplett anders." Longruns habe das Team aber noch nicht wirklich gefahren, weshalb es für genaue Aussagen noch zu früh sei.
Besseres Feedback
Am Donnerstag probierte der Sauber-Pilot zudem neue Aerodynamikteile, die aber nicht viel veränderten. "Es war von Anfang an geplant, dass wir den Rollout machen und dass dann die neue Karosserie kommt, daher war es kein so großer Unterschied."
Ein großer Unterschied war aber das Gefühl, für die zweite Formel-1-Saison an der Strecke zu sein. "Letztes Jahr war es erst mein zweiter Test in einem Formel-1-Auto. Dieses Mal bin ich deutlich besser vorbereitet. Ich habe deutlich mehr Informationen und kann dem Team ein besseres Feedback geben", freute sich Perez, der viel Hoffnung für 2012 hat. "Ich denke, dieses Auto hat großes Potenzial es besser zu machen und das ist unser Ziel."

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