Der Kampf um WM-Rang sechs ist eng und in Suzuka ist er wieder enger geworden, da Force India ohne Punkte blieb, während die Sauber-Mannschaft vier Zähler einfuhr. Damit beträgt der Vorsprung des indischen auf das schweizerische Team nur noch acht Punkte. Vor allem hatte man sich bei Force India deutlich mehr ausgerechnet und mit den Punkten geliebäugelt. "Um ehrlich zu sein, habe ich das Gefühl, war hatten Pech, heute die Punkte zu verpassen", gab Adrian Sutil ehrlich zu.
Zwar hatte er einen "exzellenten" Start, konnte aber nicht voll profitieren, da er abbremsen musste, um eine Kollision mit Kamui Kobayashi zu verhindern, der scheinbar nicht vom Fleck kam. Im weiteren Verlauf des Rennens konnte er sich auch vor Hauptgegner Renault halten, doch dann kam der Wendepunkt. "Ich denke, was mein Rennen wirklich zerstört hat, war das Safetycar, denn ich habe meinen zweiten Stopp eine Runde bevor es kam gemacht und habe Positionen verloren", schilderte ein etwas frustrierter Sutil.
Keine Chance auf den alten Reifen
Auch Teamkollege Paul di Resta, der ebenfalls einen sehr guten Start hatte und vier Plätze gewann, litt unter dem Safetycar. "Weil das unsere schnellste Phase im Rennen war und es wichtig war, zu versuchen, einen Abstand herauszufahren", erklärte der Schotte dazu, der zudem mit seiner Zweistopp-Strategie zu kämpfen hatte. "Es hat den Autos geholfen, dass wir zwei Stopps machen, denn sie haben uns in den letzten Runden abgefangen und es war sehr schwer zu verteidigen."

Robert Fernley, der stellvertretende Teamchef von Force India, war mit dem Ergebnis des Rennens ähnlich unzufrieden wie seine Fahrer. "Wir sind heute in das Rennen gegangen und dachten, um Punkte kämpfen zu können", schilderte Fernley, der ebenfalls das Safetycar und die Zweistopp-Strategie für den Ausgang verantwortlich machte. "Wir haben versucht, weiterhin in Richtung Punkte zu fahren, aber es war unmöglich sich in den letzten Runden gegen die Autos, die auf weichen Reifen unterwegs waren, zu verteidigen."

diese Formel 1 Nachricht