Das Williams-Team erlebte einen Tag ohne große Erkenntnisse in Suzuka - dafür mit viel Arbeit. Denn im zweiten freien Training setzte Rubens Barrichello seinen Boliden in die Wand und der Tag war beendet. "Wir hatten nur wenig Fahrzeit heute, was unglücklich war", erkannte der Brasilianer. "Das Auto hat sich vor dem Zwischenfall recht unruhig angefühlt, daher müssen wir uns jetzt eine Menge Dinge anschauen." Bereits im ersten Training konnte der 39-Jährige nicht wie gewünscht fahren, da ihn ein Plattfuß behinderte.
Noch bitterer verlief der Tag für Pastor Maldonado, der noch nie mit einem Formel-1-Boliden in Suzuka unterwegs war. Dadurch hätte er eigentlich jede Runde auf dem Highspeed-Kurs gebrauchen können. "Ein Motorproblem hat mich dazu gezwungen, das zweite freie Training früh zu beenden", schilderte der Venezolaner. "Es ist mein erstes Mal in Suzuka, daher brauche ich wirklich einige Runden mehr." Nun muss das Team die gesamte Restarbeit auf das dritte freie Training am Samstag verschieben.
Williams-Chefingenieur Mark Gillan war auch etwas enttäuscht, nach den zahlreichen Schwierigkeiten. "Wir haben einen schwierigen Start in das Wochenende gehabt, mit nicht so viel Fahrzeit, wie wir erhofft hatten", sagte Gillan. Aus diesem Grund hätte man nun den Plan für das dritte freie Training überarbeitet. Dennoch konnte der Chefingenieur aber auch Positives finden: "Wir haben zwischen der ersten und der zweiten Session das Setup mit einigen aerodynamischen Entwicklungen und mechanischen Einstellungen am Auto verbessert."

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