Timo Glock hat sich in Singapur auf die 21. Position qualifiziert und damit seinen Teamkollegen und das HRT-Team hinter sich gelassen. Doch wirklich glücklich war der Virgin-Pilot nicht. "Bisher war es ein schwieriges Wochenende, das hat schon bei der ersten Ausfahrt begonnen", verriet Glock, der nicht wirklich zufrieden mit den Heck seines Wagens war. "Wir haben das bis jetzt noch nicht richtig in den Griff bekommen."
Dies war einer der Gründe, warum sein Qualifying nicht perfekt verlief, doch er zeigte sich auch selbstkritisch. "Ich habe in der Haarnadel in Kurve 13 einen kleinen Fehler gemacht, aber davon abgesehen, haben wir das Beste aus dem Auto geholt", so der Deutsche weiter, der sich die Hoffnung für das Rennen nicht zerstören ließ. "In Singapur können die verschiedensten Dinge passieren, daher müssen wir nur bereit sein."
Sein Teamkollege Jerome D'Ambrosio war etwas enttäuscht, denn eigentlich sei das Auto recht gut gewesen. Doch der Belgier hatte, ähnlich wie auch Glock, mit der Bremsbalance zu kämpfen. Zuerst eher nach hinten verlagert, musste man daher für D'Ambrosios zweiten Run Veränderungen vornehmen. "Es war immer noch nicht perfekt, was mich ein bisschen Selbstvertrauen gekostet hat, besonders hier, denn du hast nur eine Runde – eine Chance." Nun möchte er im Rennen wieder versuchen anzugreifen und das Maximum herauszuholen.

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