Gestern sagtest Du, dass das ein anstrengendes Wochenende für das Team wird - diese Annahme scheint sich heute bestätigt zu haben…
James Allison: Ja, ich denke, dass selbst ein Gelegenheitszuschauer jetzt sehen kann, dass dies nicht die Art Strecke ist, die unserem Auto liegt. Sowohl die Auto-Crews als auch die Fahrer arbeiteten fleißig, um so viel wie möglich aus den Autos herauszuholen. Aber vier Sekunden pro Runde sind leider eine klaffende Lücke, das ist hier die Realität.

Ist das ein Beleg für den Renault-Trend auf diesen langsameren Strecken?
James Allison: Wir haben ein deutliches Problem auf Strecken mit diesen langsamen Kurven. Das hatten wir in Monaco, in Ungarn und auch hier im höchsten Maße.

Hat das Heck des Autos den Fahrern heute immer noch Probleme bereitet?
James Allison: Man kann zwar viel mit den Federn, Stabilisatoren machen und mit der Bremsbalance spielen; Wenn das Auto keinen Grip hat, dann fehlt einfach die Pace und in dieser Situation befinden wir uns.

Was kann Lotus Renault morgen Nacht vom Wochenende retten?
James Allison: Singapur ist ein Rennen, bei dem es seine Herausforderung ist, auf der Strecke zu bleiben. Der Belag wird mit Marbles übersäht sein. Einige Autos fuhren im dritten Training Longruns. Das ist häufig ein Indikator dafür, dass Sorgen über die Bremsabnutzung herrschen. Diese Sorge teilen wir nicht, also könnten wir hier ein wenig Erfolg haben. Allerdings, wenn wir hier Punkte erzielen wollen, hängt das mit dem Missgeschick Anderer zusammen und damit, auf der Strecke zu bleiben.