Laut Red-Bull-Teamchef Christian Horner sieht man Lewis Hamilton beim Fahren an, dass er ein wenig frustriert ist. "Es war eine schlechte Zeit für Lewis und man kann beim Fahren seinen Frust sehen. Er kennt die meisten Stewards dieses Jahr schon mit Vornamen. Er ist immer noch ein toller Fahrer, aus irgendeinem Grund läuft es aber einfach nicht für ihn", sagte Horner.
Anders sieht der Brite die Sache bei Hamiltons McLaren-Teamkollegen Jenson Button. Der ruhe in sich selbst und das zeige sich auch daran, wie er fahre. "Sie sind beide phänomenale Fahrer und Großbritannien kann sich glücklich schätzen, zwei Weltklasse-Fahrer wie Lewis und Jenson zu haben, aber ohne die Ausfälle wäre Jenson in diesem Jahr wohl viel weiter vorne als jetzt. Lewis ist ein phänomenales Talent, aber dieses Jahr war aus irgendeinem Grund schwierig für ihn."
Wesentlich besser ist es für Sebastian Vettel in diesem Jahr gelaufen und trotz des großen Vorsprungs in der Weltmeisterschaft ging Horner noch immer nicht davon aus, dass der Deutsche zurückstecken wird, um den Titel nach Hause zu schaukeln. "Das liegt nicht in seiner Psyche und wenn man mit solchen Rechnungen anfängt, dann beginnt man Fehler zu machen. Ich denke, seine Herangehensweise wird so bleiben wie sie war. Wir gehen ins Wochenende mit dem Ziel, jedes Rennen zu gewinnen, aber wenn Platz zwei, drei oder vier das beste Ergebnis ist, das wir holen können, dann nehmen wir das mit. Wir werden aber sicher jedes Rennen mit der Absicht angehen, die maximalen Punkte zu holen."

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