Nach den Plätzen 15 und 17 in der Qualifikation zum Italien GP herrschte bei Sauber Ernüchterung. "Wir können mit diesem Ergebnis natürlich nicht zufrieden sein, aber es ist ziemlich genau das, was heute möglich war", gab Sergio Perez ehrlich zu, der seine schnellste Runde als gut beschrieb.

Wenngleich das Ergebnis es schwer macht, hat der Mexikaner die Hoffnung für das Rennen auch noch nicht aufgegeben. "Ich bin überzeugt, dass wir im Rennen auch hier wieder besser sein werden als im Qualifying, und ich will ganz bestimmt immer noch Punkte holen bei meinem allerersten Formel-1-Rennen in Monza."

Zu weit weg

Sein Teamkollege Kamui Kobayashi sah die Situation ähnlich. "Ich habe mir zwar in Q2 einen kleinen Bremsplatten eingefahren, aber ich glaube nicht, dass ich deutlich besser abgeschnitten hätte, wenn das nicht passiert wäre", erkannte der 17. der Qualifikation. "Wir waren heute weit weg von einem Platz in Q3."

Völlig überraschend kam dieses Ergebnis für das Sauber-Team ohnehin nicht. "Wir wussten, dass diese Hochgeschwindigkeitsstrecke hier eine harte Nuss für uns werden würde, und am Ende zählt, was morgen im Rennen herauskommt", zeigte sich der Japaner noch optimistisch. "Von so weit hinten ist es natürlich schwierig, Punkte zu holen, aber es können sich immer Möglichkeiten ergeben, wir werden sehen."

Kontakt nicht verlieren

Teamchef Peter Sauber freute sich, wieder in Monza zu sein. Doch obgleich er schon im Vorfeld wusste, dass Schwierigkeiten warten würden, war er enttäuscht und alarmiert. "Ich hatte heute aber trotz dieser Annahme mehr erwartet. Wenn wir den Kontakt zu Force India nicht verlieren wollen, müssen wir schnell handeln", rief er das Team auf.