Für Mark Webber gab es am Samstag in Monza wenig Grund zur Freude. Der Australier kam in seinem Red Bull nicht über einen enttäuschenden fünften Platz hinaus und war nach der Qualifikation dementsprechend unzufrieden. Die Gründe für das schlechte Abschneiden kannte er und ging dabei auch mit sich selbst hart ins Gericht. "Wir hatten einige technische Probleme, aber wir können die Schuld für den letzten Versuch im Qualifying jetzt nicht nur darauf schieben", meinte Webber.
"Ich glaube ich habe in Sachen Zeiteinteilung nicht das beste Programm gewählt", gab der Red-Bull-Star zu. Webber sei nicht unbedingt zu einem idealen Zeitpunkt mit seiner schnellsten Runde auf der Strecke gewesen. "Ich habe versucht, nur einen Versuch zu machen. Dadurch habe ich mir für morgen zwar Reifen gespart, aber ich wäre eigentlich lieber etwas weiter vorne in der Startaufstellung", ärgerte sich der 35-Jährige nach dem Zeittraining.
"Am Ende muss man sagen, dass wir uns in dieser entscheidenden Sitzung unter Wert verkauft haben und einen besseren Job hätten machen können - vor allem auch ich selbst", gab sich Webber selbstkritisch. Noch sei aber nicht alles verloren. "Ich werde morgen aber zurückschlagen und bessere Arbeit abliefern", versprach der Australier und fügte an: "Wir müssen nach vorne kommen und angreifen."

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