Williams war mit einem neuen Aero-Paket nach Monza angereist und hatte sich daher große Hoffnungen gemacht, wieder etwas weiter vorne angreifen zu können. Doch Rubens Barrichello und Pastor Maldonado beendeten des zweite freie Training auf den Plätzen 15 und 16, weshalb der Brasilianer nicht sehr begeistert war. "Wir waren heute unglücklicherweise nicht schnell genug", analysierte er. "Wir müssen heute Nacht hart arbeiten, um zu sehen, was wir an diesem Wochenende noch tun können."

Sein Teamkollege Maldonado, der in Spa seinen ersten Punkt in der Formel 1 feierte, versuchte noch Positives zu finden. "Es war ein harter Tag und es war sehr heiß, aber wir konnten unser Programm abschließen, das ist das Positive", machte der Venezolaner deutlich. "Aber wir müssen weiter hart arbeiten, um für das Qualifying und das Rennen eine gute Balance zu erzielen."

Der Technische Direktor, Sam Michael, fügte hinzu, dass man über die Longruns verschiedene Heckflügeleinstellungen probiert hatte. Zudem hätte man sich, aufgrund der hohen Temperaturen, die Kühlsysteme nochmals genau angesehen. Probleme erkannte Michael allerdings bei den Reifen. "Sowohl der Medium- als auch der weiche Reifen arbeiten gut, aber es gibt offensichtlich Blasenbildung, die wir über das Rennen in den Griff bekommen müssen."