Sebastian Vettel fuhr in Belgien zu seiner neunten Pole Position der Saison. Da im Freien Training noch sein Teamkollege Mark Webber die Nase vorne hatte, freute es ihn umso mehr im entscheidenden Moment schneller gewesen zu sein. "Ich bin sehr glücklich", verriet Vettel gegenüber Motorsport-Magazin.com.
"Es war heute eine schwierige Session. Es war wie eine Wundertüte, es hätte alles passieren können. Ich habe mich in den Trainings im Auto nicht so wohl gefühlt, umso wichtiger war es im Qualifying zurückzuschlagen und das Gefühl wieder zu bekommen, nachdem ich meinen Fahrstil etwas abgeändert habe und die Linie neu entdeckt habe." Erst mit den Änderungen habe er sich wohler im Auto gefühlt.
"Es ging im zweiten Qualifyingsegment gleich viel besser. Im letzten Segment war es schwierig mit den Trockenreifen, aber wir wussten, dass jede Runde schneller wird. Auf der anderen Seite wenn es Gelb gibt, dann zählt die Runde davor. Ich glaube, wir hatten insgesamt vier gute Runden - es hat alles geklappt", sagte der Red Bull-Pilot. Sein Mitgefühl galt Landsmann Michael Schumacher, der ausgerechnet an seinem Jubiläumswochenende in Q1 ausschied.
"Ich habe mir schon gedacht, dass etwas passiert sein musste. Ich habe im Qualifying Michael nur in Kurve acht stehen sehen und normalerweise passiert ihm so ein Fehler nicht. Jetzt wissen wir alle, dass es nicht sein Fehler war", so Vettel.

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