89 Punkte trennen Fernando Alonso und WM-Leader Sebastian Vettel vor dem Belgien-GP. Trotz des immensen Rückstandes hat der Spanier die WM noch nicht abgeschrieben. Alonso will so lange es mathematisch möglich ist weiterkämpfen. "Wir haben schon oft in der Formel 1 gesehen, dass Verrücktes passieren kann. Durch das neue Punktesystem ist alles möglich, deshalb geben wir zu diesem Zeitpunkt nicht auf, sondern versuchen jedes Rennen zu gewinnen", erklärte Alonso.
Die dreiwöchige Sommerpause habe auf das Kräfteverhältnis keinen Einfluss gehabt. "Die Teams und Fahrer haben die Pause genützt, um die Batterien aufzuladen. Das war wichtig, denn vor uns liegen sechs Auswärtsrennen - das wird sehr anstrengend. Aber was die Konkurrenzfähigkeit angeht, sollte die Pause keinen Unterschied machen", so Alonso. Der Spanier hofft, dass Ferrari den Level von Juli halten kann. "Spa ist eine völlig andere Strecke als Ungarn. Die Charakteristik entspricht mehr den Rennen, die wir im Juli gefahren sind. Das stimmt uns positiv", verriet der Spanier.
In den kommenden Wochen wird Ferrari neben dem aktuellen Auto auch an der Entwicklung des 2012er-Boliden arbeiten. "Unser Plan ist es parallel am alten und neuen Auto zu arbeiten. Das Reglement ist 2012 nicht viel anders. Alles was man von diesem Auto lernen kann, kann man somit in das nächste Jahr mitnehmen", erklärte Alonso.



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