Nachdem Sauber am Donnerstag alle Fahrer für die kommende Saison bestätigte, schaffte es am Samstag bereits zum fünften Mal in dieser Saison ein Fahrer des Sauber F1 Teams ins Top-Ten-Qualifying. Keine Frage also, dass man bei Sauber am Samstag zufriedene Gesichter sehen konnte. Sergio Perez erreichte Startplatz zehn, Teamkollege Kamui Kobayashi erreichte immerhin Position 13. Das Ziel für den morgigen Grand Prix sind also eindeutig Punkte.
"Ich bin sehr froh. Es ist das zweite Mal, dass ich es ins Top-Ten-Qualifying geschafft habe und das erste Mal, dass ich mich daran auch freuen kann", sagte ein sehr zufriedener Sergio Perez. "Meine schnellste Runde im zweiten Qualifying-Segment war wirklich gut." Mehr wäre laut dem Mexikaner jedoch nicht möglich gewesen. Lobende Worte hatte er für das Team übrig: "Das Team ist mit den wechselnden Bedingungen super umgegangen, und die Strategie war auch genau richtig." Im Rennen möchte er weiter Fortschritte erzielen und möglichst viele Punkte sammeln.
Kobayashi hofft auf Punkte
Für Teamkollege Kamui Kobayashi reichte es zwar nur zum 13. Startplatz, dennoch war der Japaner mit dem Ausgang des Qualifyings sehr zufrieden. "Nachdem wir heute Vormittag im dritten freien Training nicht gut klar kamen, lief es im Qualifying viel besser", zog der 24-Jährige erfolgreich Bilanz. "Es war gar nicht so einfach. Wir haben das Auto verändert, aber die Bedingungen änderten sich auch." Obwohl seine letzte Runde im zweiten Qualifying-Segment fehlerlos verlief, schaffte er es nicht ins Q3. "Natürlich ist das Ziel für morgen, weitere WM-Punkte zu holen", so Kobayashi. "Ich habe das Gefühl, dass beide Reifenmischungen nicht so wahnsinnig lange halten, das könnte morgen ein sehr aufregender Grand Prix werden."
Teamchef Peter Sauber musste vor allem seinen Rookie Sergio Perez loben: "Das ist das erste Mal in seiner Formel-1-Karriere, dass Sergio aus den Top Ten starten kann, was natürlich etwas ganz Spezielles ist." Auch wenn Perez im dritten Qualifying nicht mehr auf die Strecke ging, war der Schweizer mit dem Endergebnis zufrieden. "Ich bin überzeugt, dass es richtig war, einen Satz neue, superweiche Reifen fürs Rennen aufzusparen", so Sauber. "Platz 13 ist vielleicht etwas weniger als sich Kamui erhofft hatte, aber er ist dort in einer sehr guten Position, um zu attackieren."
James Key, Technischer Direktor bei Sauber, hatte vor dem Qualifying keine großen Erwartungen. "Wir wussten seit heute Morgen, dass es sehr eng werden würde, deshalb freuen wir uns, dass er es in Q3 geschafft hat", so Key. Die Strategie, einen Reifensatz für das Rennen zu sparen, hielt auch der Technische Direktor für richtig. "Obwohl es vielleicht möglich gewesen wäre, noch etwas weiter nach vorne zu kommen, denke ich, dass es wichtiger war, Reifen für morgen aufzuheben." Das Ziel für morgen sind auch für den Briten eindeutig Punkte, auch wenn dafür eine lange Nacht erforderlich ist. "Wir werden jetzt alle Optionen prüfen, um eine clevere Rennstrategie zu finden und morgen um Punkte zu kämpfen."

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