Ferrari befindet sich auf dem aufsteigenden Ast. Nach Fernando Alonsos Sieg in Silverstone ließ der Spanier einen zweiten Platz auf dem Nürburgring folgen. Der WM-Rückstand auf Sebastian Vettel beträgt immer noch 86 Punkte, doch von aufgeben ist in Italien keine Rede mehr. Vor der Sommerpause steht erst einmal der Ungarn GP auf dem Programm. Alonso ist zuversichtlich, dass die Scuderia auch auf dem Hungaroring wieder um den Sieg kämpfen kann.
Dabei baut der zweifache Champion vor allem auf die Reifenwahl von Pirelli: In Ungarn kommen die weichen und superweichen Mischungen wieder zum Einsatz. "Es scheint, als ob wir mit diesen Reifen besser klar kommen", verriet Alonso kein Geheimnis. Man erinnere sich an die ersten Saisonrennen zurück, als Ferrari kaum in der Lage war, Mediums und harte Reifen auf Temperaturen zu bekommen.
Harte Zeiten
"Wir hatten harte Zeiten", blieb die Zeit Alonso schmerzhaft im Gedächtnis. "Wir fuhren drei, vier Rennen mit einem Auto, das immer die gleichen Probleme hatte." Diese habe Ferrari inzwischen verstanden und gelöst - das Resultat ist bekannt. Trotzdem trauerte Alonso den vielen verlorenen Punkten hinterher. "Es ist schade, dass wir drei, vier Monate lang solche Konfusionen hatten", meinte er. Für den weiteren Verlauf der Saison war er jedoch zuversichtlich.
Alonso hoffte, dass es in Ungarn trocken bleiben würde. Am Donnerstag hatte es teilweise heftig geregnet, die Prognosen für den weiteren Verlauf des Wochenendes unterschiedlich. "Ich wünsche mir, dass es so heiß wie möglich wird", so Alonso. Der Hungaroring ist für seine hohen Temperaturen bekannt, doch in diesem Jahr soll es etwas kühler werden als üblich.



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