Force-India-Teamchef Vijay Mallya freut sich sehr über die Fortschritte, die sein Team seit dem Grand Prix von Monaco gemacht hat. Das bisherige Highlight war dabei in jedem Fall der sechste Platz von Adrian Sutil bei seinem Heimrennen am Nürburgring. "Durch Adrians Zieleinkunft auf Sechs, vor beiden Mercedes-Autos, haben wir allen Grund sehr stolz zu sein", freute sich der Inder. "Unglücklicherweise hatte Paul diesen Zwischenfall mit Nick Heidfeld, anderenfalls wäre er ebenso in den Punkten gewesen."
Paul di Resta war zu Beginn des Rennens mit Heidfeld kollidiert, was ihn weit zurückwarf. Doch ab jetzt soll es noch besser laufen. "Wir hatten unseren gerechten Anteil am Pech, daher hoffe ich, dass das jetzt aufhört", gab Mallya auf der Team-Website zu bedenken. Tatsächlich war man bereits seit dem Rennen in Kanada bei der Musik, als di Resta auf Position fünf gelegen hatte. Allerdings endete der Grand Prix für beide Force India vorzeitig.
Eindeutig Pech
"In Valencia hat Adrian dann Punkte gemacht und in Silverstone gab es erneut keinen Grund, warum nicht beide Autos in den Punkten ins Ziel hätten kommen können, aber wir haben es an der Boxenmauer verbockt", bezog sich Mallya unter anderem auf den verpatzen Boxenstopp von di Resta, als man eigentlich Sutil erwartete und der Schotte deshalb eine halbe Ewigkeit auf seine Reifen warten musste.

Das Rennen in Deutschland begann für di Resta aus besagten Gründen allerdings nicht besser, als das in seinem Heimatland endete. "Was Paul passiert ist, war eindeutig Pech", so Mallya, der aber positiv in die Zukunft blickt. "Beide Fahrer haben gesagt, dass sie sehr glücklich mit dem Auto und glücklich mit dem Team sind und ich war ziemlich glücklich an der Boxenmauer einen überaus verbesserten Schritt nach oben in der Leistung zu sehen", erklärte der Teamchef.
Weitere Schritte geplant
Für das nächste Rennen in Ungarn ist er nicht weniger optimistisch. "Wir haben deutlich mehr Abtrieb als wir hatten, daher bin ich recht zuversichtlich, dass wir eine gute Show bieten können", verriet Mallya. Denn auf dem kurvenreichen Hungaroring ist ein hohes Abtriebslevel unerlässlich, um eine gute Leistung abrufen zu können. Für das kommende Rennen habe man ein kleines Entwicklungspaket und für Monza werde es dann ein spezielles Paket geben. Einen weiteren großen Schritt erhofft sich Mallya dann zu den Rennen außerhalb Europas, wo ernsthafte Entwicklungen geplant sind.

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