Weil Felipe Massa statt Vierter in Deutschland nur Fünfter geworden war, entschuldigte sich Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali bei dem Brasilianer. Denn es war ein schlechter letzter Boxenstopp, der Massa hinter Sebastian Vettel zurückfallen ließ.
"Felipe hat heute ein tolles Rennen gefahren. Ich bin sehr zufrieden mit ihm. Im ersten Teil des Rennens verlor er hinter Rosberg Zeit. Der war auf der Gerade viel schneller und daher brauchte Felipe viele Runden, bis er vorbei kam. Es tut mir leid, was beim letzten Stopp passiert ist. Er hielt Vettel davor hinter sich, was sicher nicht einfach war", meinte der Italiener.
Die Radmutter spielte nicht mit
Das Problem bei Massas Stopp trat beim linken Vorderreifen auf, da sich dort die Radmutter aus dem Schlagschrauber gelöst hatte. "Das gehört eben leider dazu. Wir gehen überall bis ans Limit, um die Zeit des Stopps zu minimieren und in diesem Fall gab es ein Problem auf technischer Seite", erklärte Domenicali.
Es sei schwierig, eine Balance zu finden, zwischen einer Mutter, die kurz genug ist, um nicht zu viel Zeit zu verlieren, wenn sie eingeschraubt ist, und die passgenau ist, um sie auch schnell in den Schlagschrauber zu bekommen. "Das hat nichts mit dem Ablauf zu tun, wir hatten da einfach ein Problem", betonte der Teamchef.

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