Während Lewis Hamilton Ferrari auf dem Nürburgring nicht so stark erwartet wie zuletzt in Silverstone, betonte Fernando Alonso, dass die Ferrari-Pace nichts mit den Regeländerungen zu tun gehabt hat. Vielmehr sei der erste Saisonsieg die Folge der stetigen Weiterentwicklung im Team gewesen. "Die Regeländerungen haben nichts verändert, denn wir waren auch in Valencia nicht weit weg. Wir waren Zweiter und in Silverstone waren wir Erster. Daher denke ich nicht, dass die Regeländerungen irgendein Team speziell bevorteilt hat", sagte der Spanier.

Allerdings gab er zu, dass die Probleme bei Vettels Boxenstopp Ferrari in die Karten gespielt hat. "Das hat uns definitiv geholfen, denn auf der Strecke ist es immer noch schwer zu überholen", erklärte Alonso. "In manchen Rennen hat Red Bull uns während der Stopps überholt, weil sie einfach schneller waren als wir. In Silverstone waren sie langsamer, weshalb wir sie dieses Mal geschlagen haben. Meistens macht Red Bull alles richtig, aber in Silverstone machten sie einen Fehler."

Beim Deutschland-GP will Ferrari beweisen, dass man nicht nur im Rennen, sondern auch im Qualifying an Red Bull dran ist. "In Silverstone lagen wir eine Zehntel zurück, wobei wir nur einen Run hatten. Auf dem zweiten Run fing es an zu regnen. Wir wissen nicht, ob Red Bull alles gezeigt hat. Das werden wir hier sehen", sagte Alonso. Das Qualifying sei zwar wichtig, aber entscheidender sei das Rennen. "Im Rennen werden die Punkte verteilt und Punkte sind unser Ziel", betonte der Spanier.