In den letzten Rennen wurde Lewis Hamilton als "Rambo" bezeichnet und heftig von allen Seiten kritisiert. Dennoch gab sich der Brite kämpferisch in Sachen Weltmeisterschaft. In Valencia machte er keine Fehler, beendete das Rennen auf Platz vier, dennoch sah man ihm die Enttäuschung an.

"Im Vergleich zu den letzten Rennen kann ich mit dem Ergebnis zufrieden sein, aber ich wollte heute Platz drei verteidigen - das ist mir nicht gelungen. Wir können froh sein, dass wir vor Massa geblieben sind", erklärte der McLaren-Pilot.

Die WM sieht er nach einem Rückstand von 89 Punkten als so gut wie verloren an. "Der Titel ist so gut wie weg. Red Bull fährt in einer anderen Welt und auch Ferrari war heute massiv schneller als wir", sagte der Brite. Kein Wunder, dass Hamilton mit gemischten Gefühlen zu seinem Heim-GP reist. In Silverstone dürfen die Teams erstmals nicht mehr den angeblasenen Diffusor verwenden.

"Das sollte uns mehr Nachteile bringen als den anderen beiden Spitzenteams. Ich glaube nicht, dass wir um den Sieg mitfahren können, weshalb ich schon etwas nervös zum Rennen reise. Denn es ist unser Heim-GP und natürlich sind viele Fans vor Ort", verriet der McLaren-Pilot. Seine Ziele hat er tief angesetzt. "Wenn wir einen Ferrari hinter uns lassen können, dann wäre das schon ein gutes Ergebnis", meinte Hamilton.