Die Formel 1 hält eine steile Lernkurve für Jerome d'Ambrosio bereit. In Montreal musste er wegen eines Unfalls mit einem neuen Chassis bei null beginnen, in Valencia kämpfte er mit dem Defektteufel. Bereits im dritten Trainings spielte das Team mit dem Setup an d'Ambrosios Auto, das man für die Qualifikation noch einmal komplett umbaute.
"Damit hatten wir gute Ergebnisse an Timos Auto erzielt", begründete Teamchef John Booth den Setupwechsel. Zu Beginn sah es für den Belgier damit auch gut aus. "Es ist immer ein Risiko, wenn ein Fahrer ein Setup benutzt, das er noch nicht gefahren ist, aber Jerome kam gut zurecht", so Booth.
Das änderte sich, als er beim Anbremsen von Kurve 17 ein Problem am Auto feststellte. Die Daten lassen auf einen Defekt an der hinteren Feder schließen. "Das war ein enttäuschendes Ende des Tages", sagte d'Ambrosio, der auf Platz 23 landete. "Bis zum Qualifying war es ein gutes Wochenende, aber es ist besser, wenn so etwas heute passiert, als wenn es im Rennen ist."

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