Lange Zeit musste Paul di Resta warten bis die Mechaniker seinen Boliden einsatzbereit hatten. In der ersten Session hatte Nico Hülkenberg die Kontrolle über den Wagen verloren und war gegen die Mauer gekracht, wobei der Wagen schwer beschädigt wurde. "Ich war einer der ersten Piloten auf der Strecke. Zu diesem Zeitpunkt war sie noch sehr rutschig. Leider blockierten in Kurve 12 meine Hinterräder und der Wagen knallte links in die Mauer. Das alles passierte bei 300km/h, ich hatte keine Chance zu reagieren", erzählte Hülkenberg.
Aus diesem Grund konnte di Resta, der zum ersten Mal in Valencia fährt, erst zehn Minuten vor Ende das Training aufnehmen. "Es tut mir sehr leid für das Team und Paul", entschuldigte sich Hülkenberg. Insgesamt kam di Resta in der zweiten Session nur auf magere sieben Runden. "Die Dinge sind für mich heute unglücklich verlaufen. Wegen Nicos Unfall konnte ich die meiste Zeit der zweiten Session nur herumsitzen und warten. Meine Jungs haben zwar einen fantastischen Job gemacht, aber es liegt morgen noch viel Arbeit vor uns", so der Schotte.
Trotz der Probleme bei di Resta sieht Renningenieur Dominic Harlow Force India an der Spitze näher dran. "Es sieht so aus als wären wir hier näher dran, aber keiner weiß, wer mit welchem Programm heute gefahren ist", sagte Harlow. Zumindest die neuen Teile, die das Team nach Valencia gebracht hat, scheinen zu funktionieren. "Es wird morgen ein interessantes Qualifying", verspricht Harlow.



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