In Kanada hatte Mercedes GP durch Michael Schumacher die Chance einen Podestplatz einzufahren. Am Ende musste sich der Deutsche mit Rang vier begnügen. Laut Teamkollege Nico Rosberg sei das Auto momentan nicht so gut, um von sich aus auf das Podest zu fahren. Der Mercedes GP-Pilot stattete vergangene Woche der Fabrik in Brackley einen Besuch ab, um die aktuelle Situation im Team noch besser zu verstehen.

"Ich wollte mich auf den neuesten Stand bringen, was die Updates angeht. Ich wollte wissen, welche Fortschritte wir erwarten können", verriet Rosberg. Gleichzeitig nutzte er die Gelegenheit, um mit Teamchef Ross Brawn über die momentane Lage zu sprechen.

"Das Gespräch verlief positiv. Ganz klar will das Team Erfolge einfahren. Das ist nur eine Frage der Zeit, auch wenn es schwer zu sagen ist, wann das sein wird. Momentan sind wir sicherlich nicht da, wo wir sein wollen", gab Rosberg offen zu. Das größte Manko sei die generelle Performance des MGP W02. "Das Auto ist nicht gut genug, um Rennen zu gewinnen", stellte der Deutsche klar.