Nick Heidfeld war nach dem Qualifying sichtlich zufrieden mit seiner Performance. Als Neunter ist der Lotus Renault GP-Pilot "best-of-the-rest" hinter den Top-Teams, gleichzeitig konnte er Teamkollege Vitaly Petrov hinter sich lassen. "Ich bin sehr zufrieden. Das Ziel ist immer das Maximum herauszuholen und das haben wir heute geschafft", freute sich der Deutsche.

Dabei ging Heidfeld durchaus ein Risiko ein als er bei seiner Qualifying-Abstimmung auf mehr Flügel setzte. "Das war heute ein bisschen ein Glücksspiel. Ich hoffe im Rennen auf Regen und bin deshalb mehr Flügel gefahren. Dadurch ist man auf den Geraden langsamer, was unter trockenen Bedingungen auf so einer Strecke nicht optimal ist, aber wenn es regnet, dann ist man besser dran", erklärte der Deutsche.

Dass er Montreal zu einer seiner Lieblingsstrecken zählt, habe mit dem guten Qualifyingergebnis aber nichts zu tun gehabt. Vielmehr habe er in den vergangenen Qualifyings einfach Pech gehabt. "Es hat zuletzt einfach nicht immer gepasst wie in Barcelona, wo mein Auto abgefackelt ist. Aber es ist wichtig, dass man sich davon nicht beeinflussen lässt und weiter fokussiert bleibt", betonte Heidfeld und fügte hinzu: "Die Formel 1 ist das Schönste, was es gibt."