Vor dem Europa-GP in Valencia soll eine Entscheidung in Sachen angeblasener Diffusor fallen. Für die FIA ist die Entwicklung des Diffusors außer Kontrolle geraten und in den Bereich der Illegalität gekommen. Auch Peter Sauber sieht den angeblasenen Diffusor als aerodynamisch gesteuertes Hilfsmittel an, was laut Reglement verboten ist.
"Ich bin der gleichen Meinung wie die FIA, dass das Teil unvernünftige Formen angenommen hat. Es ist gut, dass die FIA mit den Teams die Sachlage besprechen will. Auf Silverstone hin wird sich bestimmt etwas ändern", ist der Schweizer überzeugt. Sauber braucht sich über ein mögliches Verbot keine Gedanken machen, denn im Gegenteil zu anderen Teams hat man keinen angeblasenen Diffusor.
"Wir können unbesorgt sein, denn erstens blasen wir nicht an den optimalen Ort hin, weil das bei uns nicht funktioniert und zweitens blasen wir auch nicht heiß aus", verriet Peter Sauber. Würde das System funktionieren, würde es einen enormen Vorteil bringen. "Wenn man das richtig macht, dann bringt das sehr viel Zeit. Allerdings ist es schwer zu beurteilen, was passiert, wenn es wegfällt", so Sauber.
Renault könnte es allerdings hart treffeen. "Renault könnte beim Bremsen und Beschleunigen durchaus viel verlieren", glaubt der Schweizer. Wie beim Diffusor sind sich die Teams auch in Sachen Motorenreglement uneinig. Einerseits findet man die Richtung gut, andererseits wollen die Teams mehr Zeit. "Das Ganze muss sauber über die Bühne gehen und auch der Fan muss bekommen, was er sich von der Formel 1 wünscht. Deshalb ist es besser keine übereilte Entscheidungen zu treffen, sondern sich Zeit zu lassen", sagte Sauber.



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