Nach dem Monaco GP waren die Gemüter ordentlich erhitzt. Auf der einen Seite Lewis Hamilton, der mit wilden Manövern und unglücklichen Aussagen auf und neben der Strecke für Aufsehen sorgte. Auf der anderen Unfallopfer Felipe Massa, der sich über den McLaren-Piloten echauffiert und härtere Strafen gefordert hatte. Diese Geschehnisse liegen nun zwei Wochen in der Vergangenheit - Zeit, sich auf die aktuellen Aufgaben zu konzentrieren.
Ein letztes Mal äußerte sich Massa allerdings noch zum Thema. "Alles, was ich sagte, meinte ich auch so", erklärte Massa am Rande des Kanada GP. "Aber er [Hamilton] hat mich angerufen und sich entschuldigt. Am wichtigsten ist es, dass er verstanden hat, was er getan hat, dann ist es in Ordnung." Nun will sich Massa aber auf das siebte Rennen der Saison fokussieren. Der Ferrari-Pilot braucht dringend ein Erfolgserlebnis, nachdem die Saison bis dato mehr als durchwachsen verläuft.
"Wir schauen jetzt nach vorne", so Massa. "Es bringt nichts, in die Vergangenheit zu blicken. In Monaco konnte ich das Rennen nicht beenden und keine Punkte einfahren - das ist mir schon einmal passiert." Gleichzeitig war der Brasilianer nicht der Meinung, dass Hamiltons Fahrstil grundsätzlich falsch sei. Die oftmals aggressive Fahrweise des Weltmeisters von 2008 findet nicht immer Anklang im Fahrerlager, doch Massa stellte klar: "Es geht darum, was er im letzten Rennen falsch gemacht hat. Er wollte an einer unmöglichen Stelle überholen."



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