Auch wenn Sebastian Vettels Runde im Qualifying von Monaco wieder einmal eine Sondervorstellung war, so glaubte Jenson Button, dass er den Deutschen hätte angreifen können, wäre die Strecke nach der Unterbrechung wegen des Unfalls von Sergio Perez nicht so rutschig gewesen. Zudem hatte er vor seinem letzten Run lange an der Boxenampel gewartet, weil er unbedingt weit vorne in der Reihe stehen wollte, das hatte den Reifentemperaturen nicht geholfen.
"Es war sehr rutschig, aber wir wollten früh raus, um auf der Outlap zu pushen", meinte Button, der letztendlich mit rund vier Zehntelsekunden Rückstand auf Startplatz zwei landete. "Es war aber keine Temperatur in den Reifen, da wir zweieinhalb Minuten am Ausgang der Boxengasse warteten. Zumindest habe ich eine gute Runde in Q3 gefahren, viel besser als die Runden in Q2."
Neben seiner eigenen Leistung musste Button aber auch an Perez denken, der nach seinem Unfall ins Krankenhaus musste. "Es ist toll, dass er spricht und soweit in Ordnung ist. Ich bin 2003 dort abgeflogen und ich weiß, wie weh das tut. Ich bin mir nicht sicher, ob er morgen fahren wird, aber hoffentlich ist er bald wieder auf dem Damm", erklärte der Weltmeister von 2009.

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