In Monaco zu gewinnen, ist für jeden F1-Pilot ein Traum. Wer die Häuserschluchten bezwingt, geht in die Annalen der Geschichte ein. "Jeder will dieses Rennen gewinnen", bestätigt auch Michael Schumacher. Monaco ist aber auch unberechenbar - das beweist ein Blick auf die Statistik. In den letzten zehn Jahren standen neun verschiedene Piloten auf dem Siegespodest.
"Hier ist alles möglich. Es gibt immer viele Boxenstopps und auch Safetycar-Phasen kann man nie ausschließen", erklärte Nico Rosberg. Dem aktuellen Weltmeister Sebastian Vettel fehlt dieser Sieg noch. "Sich in die Siegerliste hier eintragen zu dürfen, wäre eine große Ehre", verriet der Deutsche. Geht es nach Jenson Button, dann muss Vettel noch ein weiteres Jahr warten.
McLaren hat sich wieder vorgenommen Vettel unter Druck zu setzen. "Wir konnten Vettel in Barcelona bis zum Schluss unter Druck setzen. Das beweist, dass unsere Updates funktionieren. Hier sollten wir wieder ein starkes Auto haben und vor allem unser KERS ist sehr gut", sagte Button. Der Brite, der 2009 den Grand Prix gewann, weiß worauf es im Fürstentum ankommt.
"Die Strecke ist mental sehr fordernd und man muss jede Runde absolut konzentriert sein und ans Limit gehen", verriet der Brite. Entscheidend sei dabei das richtige Setup. "Man braucht eine perfekte Traktion und eine gut ausbalanciertes Auto. Auf keinen Fall will man Über- oder Untersteuern haben. Dieses Jahr wird es auch wichtig sein, auf die Reifen aufzupassen", meinte Rubens Barrichello.



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