Kamui Kobayashi hat 2011 jedes Rennen in den Top-10 beendet, auch wenn er in Australien auf Grund eines seitens der FIA als illegal eingestuften Heckflügels disqualifiziert wurde. Die bisherige Leistung seines Sauber C30 ist stark, allerdings kommen dem Boliden langsam Passagen nicht gerade entgegen. Vor dem Rennen auf dem engen Stadtkurs in Monte Carlo besteht daher die Sorge, dass Sauber Probleme bekommen könnte.
Kobayashi gab zu, dass Monaco nicht gerade eine Paradestrecke für sein Auto sei. "Es sollte aber schon irgendwie in Ordnung gehen. Im Vergleich zum letzten Jahr waren wir auch in Barcelona im langsamen letzten Sektor besser. Also sind wir in den langsamen Kurven dieses Jahr generell stärker geworden", so der Sauber-Pilot. Für Monaco sei er deshalb zuversichtlich.
"Letztes Jahr sind wir hier mit einem Problem am Getriebe ausgeschieden. Andernfalls wären wir in den Punkten gelandet. Daher bin ich optimistisch", erklärte der 24-Jährige. Bisher habe man in dieser Saison auch öfters Pech gehabt. Beispielweise in der Türkei, wo Kobayashi nach einem Problem in der Qualifikation vom letzten Platz aus starten musste und am Sonntag trotzdem noch in die Punkte fuhr.
"Sie wären meiner Meinung nach überrascht gewesen", sagte der Japaner auf die Frage, wo er ohne die Probleme am Samstag in Istanbul im Rennen gelandet wäre. "Man kann das ja ungefähr hochrechnen. Das wäre wirklich gut gewesen", meinte er. "Australien war auch schon unglücklich, aber seitdem war ich immer in den Punkten. Ich bin also zufrieden mit der bisherigen Saison", so Kobayashi, der anfügte: "Trotz Pech in Spanien und der Türkei konnte ich dort Punkte holen. Wir sind also definitiv konkurrenzfähig."

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