Seit drei Rennen ist das Force-India-Duo Adrian Sutil und Paul di Resta nicht mehr in die Punkteränge gefahren. Nach solidem Start zeigte die Formkurve der Inder zuletzt nach unten. Vielleicht klappt es ja in der "Heimat"? Paul di Resta lebt - wie viele andere F1-Fahrer auch - in Monte Carlo und freut sich auf das Rennen im Fürstentum.

Ich lebe derzeit in Monaco, also habe ich in dieser Saison quasi zwei Heimrennen", erklärte der DTM-Champion. Di Resta ist zwar noch nicht mit einem F1-Boliden durch die engen Gassen gerast, doch er weiß, worauf es beim sechsten Rennen der Saison ankommt: "Das Qualifying ist normalerweise der Schlüssel in Monaco. Es entschied meist über dein Rennen."

Änderung dank Pirelli?

Doch diesmal reist der F1-Zirkus mit anderen Vorzeichen nach Monte Carlo. Die Pirelli-Reifen haben zahlreiche Rennverläufe auf den Kopf gestellt - dies könnte auch am kommenden Wochenende wieder Fall sein. Pirelli versorgt die Teams mit weichen und erstmals den super-weichen Reifen. "Wir werden sehen, ob sich in diesem Jahr etwas aufgrund der Natur der Reifen und den verschiedenen Strategien ändert", grübelte di Resta.

Trotz der Unwägbarkeiten glaubt er, dass Überholmanöver noch immer keine Leichtigkeit darstellen werden. Auf den verstellbaren Heckflügel können sich die Piloten diesmal kaum verlassen, denn die DRS-Gerade an Start-Ziel fällt sehr kurz aus.

"Man muss sich herantasten, um das Limit nicht zu überschreiten", stellte Teamkollege Adrian Sutil unterdessen fest. Monaco biete keinen Raum für Fehler. Manche der modernen Strecken seien laut dem Deutschen zu einfach, doch in Monte Carlo erwartet die Piloten "eine wirklich alte Traditionsstrecke" - mit Banden, denen man besser Respekt zollen sollte.