Barcelona war kein gutes Pflaster für HRT. Narain Kathikeyan überquerte als Letzter die Ziellinie auf dem Circuit de Catalunya und hatte dabei fünf Runden Rückstand auf Sieger Sebastian Vettel. Vitantonio Liuzzi schaffte es erst gar nicht, das fünfte Saisonrennen zu beenden - ein Getriebeschaden setzte den F111 vorzeitig außer Gefecht. Ob es in Monaco wieder aufwärts geht? "Hoffentlich erleben wir ein besseres Wochenende als in Barcelona", gab Teamchef Colin Kolles zu Protokoll.
Mit Punkten hat HRT nichts am Hut, doch ein erklärtes Ziel soll in Monte Carlo anvisiert werden: Virgin Racing. Laut Kolles habe sein HRT-Duo in Barcelona zweitweise mit Timo Glock und Jerome d'Ambrosio gekämpft, den Job aber nicht zu Ende gebracht. "In Monaco wollen wir unseren Aufwärtstrend bestätigen", hoffte Kolles.
Liuzzi denkt an 2010
Liuzzi freut sich schon auf das Rennen im Fürstentum. "Im vergangenen Jahr hatte ich dort mein bestes Rennen gefahren, als ich Achter wurde und ein großartiges Qualifying hatte", erinnerte er sich zurück. Da hatte der Italiener allerdings im Force India-Boliden gesessen. Ob er sich diesmal eine ähnliche Platzierung ausrechnet, wollte Liuzzi nicht verraten. Dafür blickte er einer Strecke entgegen, "die nicht so einfach ist wie ein normaler Kurs, und sehr viel abverlangt".
Teamkollege Karthikeyan muss in den Geschichtsbüchern etwas weiter zurückblättern, um sich an sein letztes Rennen in Monte Carlo zurück zu erinnern. "Ich bin hier 2005 zum einzigen Mal gefahren, deshalb muss ich viel aufholen", so der Inder. "Stadtkurse sind immer eine harte Herausforderung." Der Inder weiß, worauf es in den engen Gassen ankommt: "Als Fahrer muss ich sicherstellen, dass ich keine Fehler mache und mich das gesamte Wochenende zu 100 Prozent konzentriere."

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