Mark Webber hatte sich für das Rennen in Barcelona viel vorgenommen. Schließlich hatte er es als Erster in dieser Saison geschafft, Sebastian Vettel im Qualifying zu besiegen. Deswegen glaubte er auch an einen möglichen Sieg, doch schon beim Start musste Webber merken, dass es schwierig werden könnte. "Der Start war jetzt nicht abscheulich, aber Fernando hat ihn phänomenal erwischt. Er hatte guten Windschatten und lag in der ersten Kurven innen vorne. Ich stand da nicht so gut da und Seb kam außen auch noch. Es war nicht der Start, den wir geplant hatten", meinte der Red-Bull-Pilot.

Ab da war es für ihn wie ein Schachspiel gewesen, wo jeder nur darauf schaute, sich im Kampf mit den Gegnern nicht zu falsch zu verhalten, sondern die Boxenstopps der Konkurrenz mitzugehen. "Am Ende des Rennens war ich dann 40 Sekunden hinter Seb und Lewis und Fernando war eine Runde zurück. Es war ein interessanter Tag und es zeigte sich, wie klein der Spielraum ist, wenn es um die Strategie geht. Liegt man da nur etwas daneben, wird man bloßgestellt", erklärte Webber.