Sebastian Vettel holte zwar den vierten Sieg im fünften Rennen, doch wieder einmal machte KERS Red Bull Racing zu schaffen. "Wir haben KERS wenige Runden vor Rennende kurzzeitig nicht genutzt. Wir müssen uns erst die Daten ansehen, was mit KERS nicht stimmte, denn man fährt das System in verschiedenen Modi", erklärte Christian Horner. Generell könne man KERS nicht einfach so verstellen..
"Man muss verstehen, dass wenn man KERS verändert, man auch die Bremsbalance verändert. Da spielen viele Dinge eine Rolle", sagte der Red Bull-Teamchef. Umso beeindruckender sei die Tatsache, dass Vettel Lewis Hamilton hinter sich halten konnte. "Sebastian ist in so einer Situation unbezahlbar. Er hat gegen Lewis einen phänomenalen Job gemacht", lobte Horner seinen Piloten. McLaren machte in Barcelona Red Bull das Leben sehr schwer, womit nach dem Qualifying nicht zu rechnen war.
"Wir haben es im Qualifying geschafft eine beeindruckende Runde hinzulegen. Der Abstand zu McLaren war groß, aber das kann man nicht auf das Rennen ummünzen. McLaren war heute konkurrenzfähiger als erwartet. Das ist schon komisch, denn vor zwei Wochen war Ferrari unser Hauptkonkurrent, heute ist es McLaren gewesen. Das scheint von der jeweiligen Strecke abzuhängen", meinte Horner. Wobei Ferrari auch in Barcelona eine wichtige Rolle gespielt hat.
Mit seinem Start hat Fernando Alonso Red Bull zu Kompromissen gezwungen. "Wir haben so viel Zeit hinter ihm verloren, denn DRS hat nicht geholfen, um an ihm vorbeizugehen. Deshalb mussten wir eine aggressive Strategie wählen und haben Vettel reingeholt. Vielleicht sollte die Zone nächstes Jahr etwas länger sein", sagte der Brite. Alles in allem sei der Spanien-GP ein echter Thriller gewesen - nicht zuletzt dank der neuen Regeln. "Barcelona war immer bekannt für Prozessionen, aber nach der ersten Kurve war heute schon alles anders. Die neuen Regeln haben die Dynamik des Rennens verändert", so Horner.



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