Fernando Alonso und Lewis Hamilton haben die gegen sie beim Malaysia Grand Prix ausgesprochenen 20-Sekunden-Strafen akzeptiert. Alonso hatte die Strafe kassiert, weil er Lewis Hamiltons Heck im Zweikampf touchiert hatte, Hamilton war geahndet worden, weil er beim Verteidigen im Zweikampf mit Alonso zu oft die Linie wechselte. Gekämpft hatten die Beiden um Platz drei, erobern konnte ihn keiner, weil Alonso sich bei der Kollision den Frontflügel zerstörte und noch einmal an die Box musste und weil Hamiltons Reifen ihn im Stich ließen und er ebenfalls noch einmal stoppen musste.

Hamilton erwartete Penalty

Hamilton traf die Strafe ein wenig schwerer, weil er dadurch Platz sieben an Kamui Kobayashi verlor, doch er beschwerte sich nicht. "Ich wusste, ich würde eine Strafe bekommen. Ich bin nicht überrascht. Ich war bei den Stewards, also habe ich das erwartet. Ich gehe immer vom Schlimmsten Fall aus. Es ist nur ein Platz und dadurch fühle ich mich nach dem Verlauf des Wochenendes auch nicht schlechter", sagte er.

Wegen der Strafe diskutieren oder sich beschweren wollte Hamilton nicht, er wollte sie auch nicht als unfair bezeichnen. "Ich darf nicht mehr als einmal die Linie wechseln. Sehe ich das als gefährlich? Nein, aber so ist die Regel. 20 Sekunden sind keine so schlimme Strafe dafür. Was Fernando betrifft, er traf mich, er bekam 20 Sekunden Strafe, aber ihn beeinträchtigte das nicht. Es ist daher keine richtige Strafe, aber so ist Racing", meinte Hamilton.

Alonso verlor nichts

Aus diesem Grund hatte auch Alonso nicht viel zu klagen, denn er hatte eben keine Position eingebüßt. Für den Spanier war die Strafe deswegen auch kein großes Drama. "Ich war sowieso Sechster und es war ein Renn-Zwischenfall. Ich wollte überholen, wir haben uns berührt und leider brach ich mir den Vorderflügel, weswegen ich noch einmal an die Box musste. Dadurch verlor ich die Chance auf das Podest. Im nächsten Rennen werde ich es aber wieder probieren", erklärte Alonso.

Die Schuld an der Kollision wollte Alonso niemandem geben, man sei einfach ein Rennen gefahren und es sei eben passiert. "Das ist eine dieser Sachen. Man will racen und wir haben uns berührt. Die Stewards wollten uns sehen und unsere Meinung hören und diese Entscheidung kam heraus. Wir sind nicht diejenigen, die das entscheiden und haben da auch nichts zu sagen. Wir wollen fahren, wollen das Rennen im Cockpit genießen und hoffentlich kommen wir nächstes Mal beide ohne Probleme an", sagte der Spanier.