Zum zweiten Mal in Folge hat sich das Sauber-Team einen Platz im Top-10-Qualifying erkämpft und, wie bereits beim Großen Preis von Australien, war es Kamui Kobayashi, der in Q3 vordrang. Innerhalb der Spitzengruppe gelang ihm allerdings keine weitere Verbesserung, der Japaner qualifizierte sich mit seinem Sauber C30-Ferrari als Zehnter.
"Ich bin recht zufrieden mit dem Qualifying. Natürlich habe ich gehofft, mich am Ende noch weiter steigern zu können, zumal ich, anders als in Melbourne, dieses Mal noch einen frischen Satz weiche Reifen hatte. Aber ich denke, mehr hat auch das Auto einfach nicht hergegeben, obwohl das Team super Arbeit geleistet hat und die Verbesserungen gegenüber den ersten Trainings am Freitag erheblich sind", sagte Kobayashi.
Sauber hat über die Nacht auf Samstag einige Dinge aussortiert, wodurch das Auto besser funktionierte. "Wir hatten zum dritten freien Training an beiden Autos Änderungen vorgenommen, nachdem wir gestern Schwierigkeiten mit der Fahrzeugbalance hatten. Unser Problem war, dass wir die weichen Reifen nicht ans Arbeiten gebracht haben. Das hat heute funktioniert, beide Fahrer kamen besser zurecht. In Q1 sind wir mit beiden Autos nur je ein Mal rausgefahren, das hat gereicht, um weiterzukommen", verriet Technikdirektor James Key.
Keine optimale Runde von Perez
F1-Rookie Sergio Pérez erwischte in Q2 keine optimale Runde und belegte Platz 16. "Ich bin etwas enttäuscht. Wenn ich meine letzte Runde richtig hinbekommen hätte, wäre ein Platz unter den schnellsten Zehn drin gewesen. Als ich in Q2 zum zweiten Mal rausfuhr, wurde ich auf der Einführungsrunde aufgehalten. Auf der fliegenden Runde waren die ersten beiden Sektorzeiten gut, aber im dritten Sektor hatte ich keinen Grip an der Vorderachse, das Auto untersteuerte heftig", erzählte Perez.
Der Mexikaner setzt jetzt auf das Rennen. "Ich hoffe, uns gelingt wieder eine gute Rennstrategie, denn ich wünsche mir Punkte, obwohl das von meinem Startplatz aus nicht einfach wird. Es wird ein hartes Hitzerennen, aber ich freue mich auf diese Herausforderung", sagte der Sauber-Pilot.

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