"Abhaken dauert ein bisschen", verriet Nick Heidfeld angesprochen auf den für ihn enttäuschend verlaufenen Saisonauftakt. "Man muss probieren es positiv umzusetzen und das Positive war, dass das Auto schnell war. Ob ich den Speed von Petrov hätte mitgehen können, kann ich unmöglich sagen. Das erste Rennen ist gelaufen wie es ist und jetzt liegt mein Fokus auf diesem Rennen."
Für Malaysia hat Lotus Renault GP neue Teile im Gepäck. "Ich bin ziemlich gespannt, denn was ich bisher gehört habe, haben die meisten Teams keine größeren Updates. Ich würde aber schon sagen, dass unser Paket ein richtiges ist und uns ein paar Verbesserungen bringen sollte", verriet Heidfeld. Das Paket besteht aus neuen Flügeln und aus anderen, kleineren Teilen.
Ob der Sepang International Circuit, auf dem die Aerodynamik eine wichtige Rolle spielt, dem R31 entgegenkommen kommt, konnte der Deutsche noch nicht sagen. "Dafür ist es noch zu früh", so Heidfeld. Nach einem Rennen könne man nur Spekulationen anstellen - über die eigene Performance genauso wie über die Performance der Konkurrenz. "Es könnte sein, dass Red Bull hier noch stärker ist. In der Vergangenheit konnten sie auf aerodynamischen Strecken wie Silverstone immer noch eine Schippe drauflegen", meinte Heidfeld.
Eine exakte Einschätzung des Kräfteverhältnisses sei aber aufgrund der zahlreichen unbekannten Faktoren nicht möglich. "Eine große Unbekannte sind die Reifen, denn wir sind sie unter solchen Bedingungen noch nie gefahren. Lassen wir uns überraschen", sagte der Deutsche. Auf die Frontflügel-Diskussionen rund um Red Bull lässt sich Heidfeld nicht ein. "Andere Teams verwenden viel Energie darauf. Das sollen sie ruhig machen, aber ich fülle meine Zeit nicht damit", betonte der Lotus Renault GP-Pilot.



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