"Es war dieses Jahr ein bisschen schwierig und ich hatte Probleme, ein vernünftiges Budget zusammen zu bekommen, um in der GP2 anzutreten", sagt der junge Holländer Yelmer Buurman, der bei den Formel-1-Rookie-Tests in Abu Dhabi zum ersten Mal einen F1-Boliden steuern durfte. Umso schöner war für ihn die Erfahrung, sogar noch in diesem Jahr ins Cockpit eines F1-Autos zu klettern. In Abu Dhabi war er für Force India im Einsatz.

Das Jahr 2010 verbrachte Buurman abermals in der Formel Superleague. Trotz beachtlicher Erfolge in dieser Serie und insgesamt sechs Siegen in den letzten drei Jahren, reichte es aber nicht zu einem GP2-Cockpit. "Wenn man erstmal weiß, was die Formel 1 bedeutet, will man immer ein Teil davon sein", schwärmte er gegenüber Autosport.

Einzigartige Erfahrung

Yelmer Buurman konzentriert im Cockpit, Foto: Sutton
Yelmer Buurman konzentriert im Cockpit, Foto: Sutton

Um dieses Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, kam die Möglichkeit des Rookie-Tests im Team von Vijay Mallya genau zum richtigen Zeitpunkt. "Ich denke, das Team war ganz zufrieden mit mir", so Buurman. "Aber wir hatten am Ende leider ein Problem und ich blieb auf der Strecke stehen, sonst wäre wohl eine bessere Zeit drin gewesen", sagte der 23-Jährige, der den Tag als Zehntschnellster auf dem Tableau beendete.

"Jeder erzählt einem, dass es so viel besser als die GP2 und alles andere ist - aber man weiß es nicht, bis man es ausprobiert hat und es ist wirklich viel besser als alles andere und überwältigender als man denkt", zeigte er sich tief beeindruckt.