Wie wohl fast alle seine Kollegen hat Sebastien Buemi vor kurzem viel Zeit in einem Simulator verbracht, um sich die Strecke von Korea anzusehen und dabei ist ihm eines rasch klar geworden: "Ich hoffe, wir werden endlich den F-Kanal für das Rennwochenende haben, nachdem wir ihn einige Male getestet haben, denn wegen der Streckencharakteristik - vor allem der langen Geraden -, könnte diese Technologie einen großen Vorteil liefern. Andere Teams haben ihn schon seit einiger Zeit, es wäre also gut, in diesem Bereich mit ihnen gleichzuziehen. Wenn wir ihn gut zum Laufen bekommen, dann denke ich, dass wir am Samstag im Qualifying weiter vorne landen könnten als sonst."

Allgemein fand er den Kurs im Simulator bereits interessant, denn neben der langen Geraden und zwei weiteren Geradeaus-Passagen gibt es viele verschiedene Kurven, die von langsam bis schnell reichen. "Vom Simulator bekommt man den Eindruck, dass diese Strecke ähnlich ist wie die neueren Entwürfe von Hermann Tilke. Er hat einen Kurs geschaffen, der eine breite Piste hat und die Gesamtlänge gehört mit 5,6 Kilometern zu den größten im Kalender. Ich kann den Freitag jetzt kaum erwarten, um zu sehen, wie genau die Arbeit im Simulator war und wie der STR5 dort läuft."