Wegen starken Dauerregens fiel das Qualifying zum Großen Preis von Japan am Samstag ins Wasser. "Es tut mir wahnsinnig Leid für die Zuschauer auf den Tribünen, die Fans haben sich sehr auf die Formel 1 gefreut, und jetzt haben sie heute praktisch kein Auto zu sehen bekommen und sind furchtbar nass geworden. Aber die Sicherheit hat nun einmal Priorität, und bei diesen Bedingungen können wir nicht fahren. Wir müssen auf Wetterbesserung warten", sagte Kamui Kobayashi.
Bereits im dritten freien Training am Vormittag war der Regen in Suzuka so stark, dass Kobayashi und Nick Heidfeld, wie die meisten ihrer Kollegen, nur eine Installationsrunde fuhren. Das Qualifying für den 16. WM-Lauf wird am morgigen Sonntag von 10:00 bis 11:00 Uhr nachgeholt. Heidfeld ist froh über die Entscheidung der Rennleitung. "Aquaplaning mit einem Formel 1 ist im Grunde wie mit jedem anderen Auto auch: Man wird zum Passagier", erklärte der Sauber-Pilot.
"Wir können zwar die Bodenfreiheit erhöhen, damit wir nicht mit dem Unterboden aufschwimmen, aber ab einer gewissen Wassermenge schwimmen eben die Reifen auf, weil sie das Wasser nicht mehr verdrängen können. Ein anderes großes Sicherheitsproblem ist die Sicht in der Gischt. Wenn bei so einem Wetter 24 Autos in Q1 unterwegs sind und sich einer dreht, hat keiner eine Chance, ihm auszuweichen", fuhr er fort.

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