"Das ist wirklich die erste WM seit 1962, in der es wirklich hart zur Sache geht. Das war damals das bislang letzte Mal, dass fünf Leute bei vier Rennen noch um die WM kämpfen konnten", erklärte David Coulthard nach dem Großen Preis von Singapur. Aktuell liegt Mark Webber in der WM in Front, dicht gefolgt von Fernando Alonso.
"Der Konstanteste ist derjenige, der die WM anführt - und das ist Mark Webber. Aber Fernando ist schon ein toller Fahrer. Bis zu diesem Jahr hat er eigentlich auch nicht viele Fehler gemacht", sagte Coulthard in der ServusTV-Sendung "Sport und Talk aus dem Hangar-7".
In Monaco krachte Alonso im Freien Training mit seinem Ferrari gegen die Leitplanken und musste das Qualifying auslassen. In Spa stieß der Spanier mit Rubens Barrichello zusammen und blieb punktelos. "Er ist vielleicht ein bisschen über die Grenzen des Autos gegangen. Aber keiner der Fahrer in den Top5, die um die WM kämpfen, haben in dieser Saison keinen Fehler gemacht", betonte der Schotte.
Zuletzt schied Lewis Hamilton zwei Mal in Folge aus, was ihm harte Kritik einbrachte. Auch Sebastian Vettel musste 2010 bereits medial einstecken. "Wenn du da vorne mitfährst, dann lernst du, machst aber auch Fehler und die Fehler werden sofort öffentlich", kennt Coulthard das F1-Geschäft.



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