Formel 1

Senna schneller als Yamamoto - Harte Arbeit bei HRT machte sich bezahlt

Bei HRT hatte sich am Freitag der Defektteufel eingeschlichen. Das Qualifying verlief dafür problemlos.
von Christoph Jordan

Motorsport-Magazin.com - Das HRT Team wurde am gestrigen Freitag von einigen Problemen geplagt. Vor allem Rookie Bruno Senna kam kaum zum Fahren und absolvierte nur elf Runden. Die Mechaniker arbeiteten über Nacht fieberhaft an den Problemen und besserten nach. Ein problemloser Samstag war für den Brasilianer die Folge.

"Ich möchte mich bei dem Team bedanken, dass wir die Probleme vom Freitag in den Griff bekommen haben", sagte Senna. "Im 3. Training hatte ich auf allen schnellen Runden Verkehr. Aus diesem Grund kam ich auch nicht weiter nach vorne. Das Qualifying war OK und wir gaben unser Bestes. Mein Teamkollege und ich sind nahe zusammen und wir hoffen auf ein gutes Rennen."

Der Defektteufel schlich sich dafür heute bei Sakon Yamamoto ein. Die Antriebswelle machte dem Japaner Probleme. "Gestern hatten wir mechanische Probleme und konnten nicht viel fahren", sagte Yamamoto. "Im 3. Training heute Vormittag hatten wir Probleme mit der Antriebswelle und ich musste das Auto frühzeitig abstellen. Ich konnte dadurch auch die Options nicht testen. Ich will mich beim Team bedanken, dass sie das Auto rechtzeitig wieder fertig bekommen haben."

Teamchef Colin Kolles freute sich über die Leistung seines Teams. "Es war für uns ein positiver Tag", sagte Kolles. "Wir haben unsere gestrigen Probleme in den Griff bekommen und ich möchte mich beim Team dafür bedanken. Wir haben eine gute Balance und haben das richtige Setup für das morgige Rennen gefunden."


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