Bei Renault konzentrierte man sich im ersten Freien Training in Monza auf die Arbeit mit dem F-Kanal. Robert Kubica fuhr den F-Kanal in beiden Sessions und war mit dem Auto sehr zufrieden. "Wir hatten zwei Downforce-Optionen. Der F-Kanal erlaubt uns den höheren Downforce-Level zu fahren, dadurch haben wir einen guten Top-Speed. Das ist hilfreich für die Kurven", erklärte der Pole.
Da es keine unvorhersehbaren Probleme mit dem F-Kanal gegeben hat, wird er ihn auch das restliche Wochenende benutzen. "Wir sind sehr zufrieden wie der F-Kanal mit dem Low-Downforce-Paket funktioniert", verriet Kubica. Allerdings rechnet der Renault-Pilot in Monza nicht mit einem ähnlichen Resultat wie vor zwei Wochen in Spa. "Man erwartet immer mehr, aber es ist klar, dass die Top3-Teams vorne fahren werden. Wir werden mit Mercedes kämpfen - auch Force India und Williams sehen hier stark aus", meinte Kubica.
In Monza käme es nicht nur auf Motorenpower an, sondern auch auf ein effizientes Auto, weshalb der Pole sich keine Gedanken wegen seines Renault-Motors macht. "Wir haben, was wir haben und müssen damit arbeiten. Wir brauchen nicht darüber reden, was mit einem anderen Motor wäre. Unser Motor war über die Saison hinweg konstant, wir hatten keinerlei Probleme. Sicher würden mehr PS helfen, aber wenn man sie nicht hat, dann muss man eben mit dem arbeiten, was man hat. Aber PS sind immer willkommen", verriet der Renault-Pilot.



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