Als Jarno Trulli von Toyota zu Lotus wechselte, wusste er, dass ihm eine harte Saison bevorstand. Allerdings hatte der Italiener nicht damit gerechnet, dass es so hart werden würde. Gleich sechs Mal sah Trulli in dieser Saison nicht die Zielflagge. "Fakt ist, dass es eine schwierige Saison für mich bisher war - schwieriger als erwartet. Zudem schien neben der Zuverlässigkeit und einigen Fehlern, das Glück nicht auf meiner Seite zu sein", erklärte der Italiener.
Immerhin kann Trulli der Sache etwas Gutes abgewinnen. "Es ist gut, dass diese Dinge alle in diesem Jahr passieren, denn wir können sowieso nur schwer punkten. Besser es passiert jetzt als nächstes Jahr, wenn wir vielleicht um Punkte mitkämpfen können", verriet der Lotus-Pilot. Trulli hofft, dass das Team aus den Problemen lernt und 2011 weit besser dasteht, was Speed und Zuverlässigkeit angeht. Sechs Rennen vor Saisonende konzentriert sich Lotus bereits auf den Bau des neuen Autos.
Schwachstellen & Stärken verstehen
"Wir hatten nicht viel Zeit, um ein konkurrenzfähiges Auto zu bauen. Das Team hat dabei einen besseren Job gemacht als erwartet - im Vergleich zu den anderen, neuen Teams", sagte Trulli. "Ich bin optimistisch für das nächste Jahr. Leider muss ich dieses Jahr leiden." Aktuell liegt Lotus auf Platz zehn der Konstrukteurswertung. "Wir wollen die Saison nicht hinter den anderen, neuen Teams beenden, nur wegen eines verrückten Rennens", erklärte Trulli.
"Wir wissen, dass wir die Besten sind, aber wir müssen vorsichtig sein, dass wir die Chance nicht verpassen, um Platz zehn zu behalten", fuhr er fort. Für sein Heimrennen in Monza ist der Lotus-Pilot angesichts der früheren Teamperformance in Montreal zuversichtlich. "Allerdings ist es unsere erste Saison, das macht Vorhersagen schwierig. Wir müssen noch unsere Schwachstellen und Stärken verstehen. Aber wir sind optimistisch", so Trulli.



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