Der Ausfall in Belgien war für Jenson Button in Hinblick auf seine Titelverteidigung ein schwerer Rückschlag. Trotz seines Rückstandes von 35 Punkten auf Teamkollege Lewis Hamilton hat der McLaren-Pilot den Titel noch nicht abgeschrieben. "Es ist interessant, wie viele Diskussionen es um den Abstand zwischen dem Ersten und dem Dritten gibt. Aber diese Diskussionen gibt es erst seit zwei Wochen, denn dieses eine Rennen hat die WM völlig verändert", sagte Button.

Allerdings könnte die WM in einem Rennen schon wieder zu seinen Gunsten ausfallen. "Der Leader braucht nur ein schlechtes Rennen, ein Unfall, ein Zuverlässigkeitsproblem oder etwas Anderes - vieles kann passieren, deshalb muss man bis zum Schluss weiterkämpfen", betonte der Brite. Erst wenn es mathematisch nicht mehr ginge, sei der WM-Kampf gelaufen. Für die verbleibenden sechs Rennen sieht Button McLaren in einer guten Position.

F-Kanal - ja oder nein?

"Spa hat gezeigt, dass unser Auto gut arbeitet. Keiner war dort schneller als wir. Wir hatten ein paar schwierigere Rennen, wo wir nicht so konkurrenzfähig waren, aber das Team hat einen tollen Job gemacht und das Auto verbessert", meinte Button. "Ich bin optimistisch für den Rest der Saison. Wir fürchten nichts, aber wir wissen, dass nicht alle Strecken uns entgegenkommen."

Zumindest für den kommenden Grand Prix in Monza sieht es gut aus, da Strecken, auf denen weniger Abtrieb gefragt ist, dem MP4-25 liegen. Ob McLaren dieses Wochenende den F-Kanal einsetzen wird, ist noch offen. "Wir sind uns nicht sicher. Wir haben sehr viel im Simulator getestet und sehr viel am Setup gearbeitet, aber trotzdem wissen wir es nicht. Wir müssen einfach abwarten", verriet der Brite.